Sonntag 08. Juni 2014

Tobi beim Feuerspucken. Foto: Hans-Dieter Gehring
Tobi beim Feuerspucken.

Gestern Abend gab es noch herrliche, ungeplante Programmpunkte: Vorlesegeschichte im original Römerrundzelt, Singen am Lagerfeuer mit Neidlinger Gitarren- und Schlagzeugbegleitung und Feuerspuckshow von Tobi. Auch nachts war es noch so warm, dass die Kids aus Erkenbrechtsweiler-Hochwang ihren Kram zusammengepackt und kurzerhand draußen geschlafen haben. Ich kann mich an kein Zeltlager erinnern, bei dem man nicht gefroren hat, wenn man sich auch nur fünf Meter vom Scheiterhaufen entfernt hat.

Wie es sich für einen Sonntag gehört, hatten wir wieder einen echten Sonnentag. Das opulente Frühstück mit zig Sorten Brötchen, Rührei, Speck, Wurst- und Käseplatte, Frischkäse und Olivenaufstrich, Müsli, Obst, Nutella, Marmelade, Honig und Nusszopf konnten wir uns schon im Trägertop und kurzer Hose einverleiben.

Auch bei den Bastelworkshops hatten wir die Qual der Wahl: Aufwändige Armringe für geduldige Mädels oder typisch römische Würfeltreppen für sägebegeisterte Jungs. Außerdem Badesalz mit Rosmarin oder Lavendel in toll verzierten Flaschen. Bei den Mosaikschalen liefen die Papas mit Renovierungserfahrung in Sachen Fliesen zur Höchstform auf.

Nach Nudeln mit dreierlei Saucenvariationen an Blattsalat (Sind wir eigentlich im Fünf-Sterne-Hotel? Nee, nur in Spa), ging alles ratzfatz. Jeder Schwimmwillige wurde mit einer gekühlten Haselnusstafel bewaffnet in eine unserer schneeweißen Sänften verfrachtet. So hatten wir die exakte Legionärszahl und konnten nach unserer Rückkehr feststellen, ob tatsächlich alle wieder einchecken.

Die erste Innenrutsche im Schenkenseebad war an sich schon der Renner, denn sie spülte die mutigen Ausflügler in einem Schwimmring tatsächlich bergauf. Die Zweite brachte den Gleichgewichtssinn völlig durcheinander. „Da hat es einem echt die Murmel verdreht.“ Sekundenschnelle Wechsel vom Hellen ins Dunkle, flackernde Lichter und Regenvorhänge. Also ein echtes Erlebnis für die jungen Römer. Zum Glück sind wir JRKler ja genügsam und waren mit dem Innenbereich völlig zufrieden (250 Besucher). Im zugehörigen Freibad hätte es zwar noch zwei andere Rutschen gegeben, aber wir hatten echt keinen Bock hinter weiteren 2.000 Besuchern anzustehen. Die traktorreiche Anfahrt hat sich unbedingt gelohnt. Denn zum einen haben wir den neuen Parkplatz (noch Baustelle) einfach mal eingeweiht und zum anderen war die ganzen Legionellen endlich geduscht und opti bespaßt.

Die Zeltwachen kümmerten sich unterdessen um den immensen Spülberg und räumten das Camp auf. Auch die lange Kinonacht musste mit Großleinwand, Beamer, DVD-Player und Ton technisch vorbereitet werden.

Dann noch zwei bis drei Artikel für unsere Mitgliederzeitschrift schreiben, denn wer hier nicht dabei sein konnte, soll wenigstens was von den genialen Koch- und Basteltipps haben.

 
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