Montag 09. Juni 2014

Entspannen im Pool. Foto: Ines Baur
Entspannen im Pool.

Da unser Lagerplatz terassenförmig angelegt ist, hat man sehr viele Möglichkeiten. Das bedeutet aber gleichzeitig lange Wege. Da überlegt man sehr genau, was man mitnimmt, bzw. nicht vergessen darf, ehe man sich Richtung Küche oder zum Lagerfeuer begibt. Ganz prekär wurde es für diejenigen, die ihre Taschenlampe vergessen hatten und dann nachts noch mal auf die Toilette mussten. Deshalb konnte jeder der wollte heute tolle Wachsfackeln in Tontöpfen basteln.

Für das Pflegeprogramm zuhause waren selbstgemachte Fettstifte mit Kirsch- oder Honiggeschmack gegen spröde Lippen im Angebot. Außerdem handgeknetete Lavendelseifen, die dann in hübsch gestaltete Geschenkkartons kamen.

Der absolute Höhepunkt unseres Römerlagers kam am Nachmittag. Imperator Toni ließ sich von 2 Mannen auf seinem Streitwagen den steinigen Weg zur Arena fahren, um den Markt der Entspannung zu eröffnen. Ehe er richtig Luft holen konnte, die Frage unserer Zweitjüngsten: „Was ist ein Streitwagen?“ Die Antwort vom Lagerältesten: „Ganz einfach, es wird darum gestritten, wer auf dem Wagen stehen darf und wer ihn ziehen muss.“

Als das geklärt war, gab es Spa pur. Alle anwesenden Gruppen hatten einen Stand vorbereitet und jeder konnte sich nach Lust und Laune verwöhnen lassen.

Wer clever war, ließ sich von den Tonsoren erst mal die Haare waschen. Die Spülung war allerdings sehr speziell, das konnte schon mal in die Hose gehen.

Gleich ein paar Meter weiter die Kopfmassage der Komas. Augen zu und genießen bis zur Gänsehaut auf den Armen.

Ich persönlich fand das herrlich kühle Fußbad Medicus mit Meersalz und Melisse besonders empfehlenswert. Da konnte man im Anschluss die unterschiedlichen Naturmaterialien auf dem Barfußpfad viel besser wahrnehmen.

Auch an die Patschepfoten wurde gedacht: Zucker-Öl-Peeling mit Handmassage für eine zarte Haut.

Wer sich bei 34°C im Schatten ins Saunazelt quetschte, war echt mutig. Laut Erfahrungsberichten kam es einem danach aber draußen echt kühl vor. Man musste sich jedoch nicht auf diese eventuelle Sinnestäuschung verlassen, sondern konnte sich ganz reell im Römertrog abkühlen. Bauchplatscher, Wasserschlacht, Gekreische und Gelächter für die Unterhaltung inbegriffen. Ruhe und Entspannung dann zuletzt im Rosenbad Baño Romano del Grinario. Ach ja, den Souvenirstand mit Buttons hat natürlich auch keiner ausgelassen.

Ein Zelt haben wir vorsichtshalber schon mal abgebaut. Das JRK Tischardt-Frickenhausen hat nicht nur der Bergwachtjugend und den Gruppenlosen von Anfang an ein Schlafplätzchen eingeräumt, es wird heute Nacht auch den Weilheimern Asyl gewähren.

Wird das angesagte Gewitter erst nach unserer Abreise wüten? Können wir die restlichen Zelte ohne zu Triefen abbauen oder müssen wir eine Lagerhalle zum Trocknen mieten? Kommt das Küchenteam ohne Steinigung davon, weil das Essen so lecker war, dass sich die Hüftpölsterchen unkontrolliert vermehrt haben?

Mehr dazu morgen.

 
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