Sonntag 19. Mai 2013

Schnur-Vasen produzieren. Foto: Ines Baur
Schnur-Vasen produzieren.

Gestern Abend haben wir bei Gitarrenmusik und Gesang am Lagerfeuer den sternenklaren Himmel genossen. Zum Glück wurden alle Tische und Bänke noch unter Dach bzw. ins Aufenthaltszelt verfrachtet, denn am frühen Morgen fing es wieder mit regnen an. Zum Glück war Ausschlafen angesagt, denn keiner hatte so richtig Lust aus dem warmen Schlafsack zu krabbeln.

Die Bastelworkshops waren wie immer der Renner. Unzählige gefilzte Kakteen (auch als Nadelkissen zu verwenden), Tontopf-Kühe und Schafe wanderten ins Gepäck. Außerdem wurden noch tolle Schnur-Vasen produziert. Obligatorisch natürlich die Fahrt in den Wald um Holz zu suchen, denn zumindestens am Feuer soll keiner frieren.

Das Mittagessen duftete so verführerisch, dass sich schon vor dem Läuten der Lagerglocke eine Schlange gebildet hatte. Der Verstoß gegen dieses ungeschriebene Gesetz wurde umgehend geahndet: Alle Missetäter mussten eine Runde um die Versorgungsstation rennen und waren dann logischerweise nicht mehr an erster Stelle. Wenigstens war es Ihnen dann warm.

Früher musste man sich ja mit einer Waschschüssel begnügen. Unser Sanitärbereich hat damit eine gewisse Ähnlichkeit. Obwohl, es gibt sogar zwei Duschen, die allerdings nicht sehr frequentiert sind. Deshalb wurden heute kurzerhand (fast) alle in ein Erlebnisbad gefahren, um wenigstens einmal gewaschen zu sein. Eine Aufsehen erregende Truppe: Der jüngste Teilnehmer gerade mal ein Jahr alt, der Älteste Ü 55. Einer hat sich sogar getraut, in Anzug, Krawatte und Springerstiefel anzureisen.

Den Abend werden wir mit Open-Air-Kino beschließen, ein bisschen Luxus darf ja sein.

Ines Baur

 
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