Dienstag 21. Mai 2013

Abschluss-Gruppenfoto. Foto: Hanse Gehring
Abschluss-Gruppenfoto.

Der Beginn des neuen Tages wurde von allen noch Wachgebliebenen per Countdown runtergezählt. Lisa bekam dann exakt um 0.00 Uhr ein vielstimmiges Lied plus Geschenk und eine Runde Chilli con Carne zu ihrem Geburtstag. Das Hochgefühl hielt allerdings nicht lange an, denn es regnete kurz darauf wieder. Eine Kapuze hat ja jeder, aber es kamen sogar noch Regenschirme zum Einsatz – bloß nicht ins Bett. Die zweite Ausrede: Das restliche Holz, die Paletten aus der Küche und das Wasserrad mussten verbrannt werden.

Morgens wollten die meisten erst recht nicht aufstehen, denn es stand kein Programmpunkt mehr an der Pinnwand. Es war unweigerlich klar, dass wir abreisen. Wenn das so einfach gewesen wäre. Vorher musste das Gepäck in den Bussen verstaut und die unzähligen Feldbetten vorschriftsmäßig zusammengelegt werden. Die Schlafzelte waren zum Glück trocken und dürfen nun nach dem Putzen in den Sommerschlaf. Das war ja noch easy. Aber die ganzen Küchenutensilien und das Werkzeug verfrachten, das Aufenthalts- und die beiden Küchenzelte abbauen, den Müll auslaufsicher verpacken, bzw. vorher jedes Fitzelchen Papier auf dem ganzen Platz zusammensuchen… Der Fleischkäse duftete schon so, aber nein vorher noch das Gruppenfoto. Alle, wirklich alle, haben ganz toll zusammengearbeitet, so dass die Rückführung unserer Farm in eine geleckte Wiese wie am Schnürchen geklappt hat.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass es ein ausgesprochen harmonisches Zeltlager war. Wie immer hat dazu das reichhaltige und oberleckere Essen einiges beigetragen. Nicht auszudenken, wenn die Meute hungrig geblieben wäre! Danke auch an die vielen Gruppenleiter und Helfer, die mit ihrem Einsatz dieses tolle Zeltlager ermöglicht haben:

Lagerleiter, Vortrupp, Kochteam, Getränkeverkauf, Bastelworkshops, Spielnachmittag, Nachtgeländespiel, Filmabend, Stände auf dem Bauernmarkt, Küchen- und Sanitärdienst, Fotos, Internet, Holzholer, Feuerteufel, Waschfee, Fahrzeugspender… Mit Sicherheit habe ich irgendjemand vergessen. Ich bitte vorsorglich schon mal um Verzeihung. Ach ja, und von mir ganz persönlich an das JRK Tischardt-Frickenhausen, die uns Asylis und der Bergwacht Unterschlupf in ihrem Zelt geboten haben.

Wenn die einzigen beiden feuchten Zelte getrocknet und verstaut sind, der Keller vollends sortiert und wieder begehbar ist, freue ich mich schon auf nächstes Jahr. Nein, das ist gelogen. Ich freue mich jetzt schon. Ob ich wohl jetzt gleich ein klitzekleines Feuerchen auf dem Balkon…?

Ines Baur

 
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