Höhlentour 23. Juni 2012

Mutige vor. Mutige vor. Will denn keiner? Ja, hier für was denn? Für enge und stockfinstere Gänge. Als Hilfsmittel nur ’nen Helm und Taschenlampe. Hä wie? Es geht unter die Erde, genauer gesagt durch die Schwäbische Alb. Verstehe nur Bahnhof. Durch eine Höhle, das ist der Plan. Die heißt Gustav-Jakob-Höhle. In Ordnung, bin dabei. Wo geht es hin? Nach Grabenstetten. Na dann einsteigen.

Los los, aussteigen. Dreckklamotten anziehen, zackig, und ab zur Ruine Hofen.

So jetzt noch ein Gruppenfoto für´s Lichtle machen, aufstellen, lächeln „Spaghetiiii“.

Ab, ab, ab immer schön den Weg hinab. Und dann hoch zu dem Überhang hoch. Ist ein kleiner Einstieg. Jaa!! Da geht es rein in die Dunkelheit. Durch enge Gänge. Aufrecht gehend, dann gebückt in der Hocke, nein kriechend auf allen Vieren, ach was ist das eng, kommt man hier je wieder heraus? Oh was ist es doch erdrückend eng, hier weiter kriechen, nicht steh(ck)en bleiben. Weiter, weiter immer weiter kriechen. DAS ist der Trick.

Was wie wo? Kopffreiheit, wie das? Jetzt geht es wieder mit mehr Freiraum, sogar wieder stehend. Was ist das hier? Hier kann man sich sogar wieder drehen, mal rumleuchten. Eine Halle? Wahnsinn, und diese Tropfsteinformationen. Topp, aber was ist das, eine Sinterfahne?

Schön. Wo geht es denn weiter? Hier. Wo? Ja hier. Nein doch nicht etwa in dieses Loch?

Warum denn? Das ist wieder sooo eng und man muss kriechen. Auf jetzt weiter, Angsthase.

Ok, wenn sein muss.

Und weiter. Alles nass und dreckig. An der Höhlenwand, und jetzt auch die Klamotten. Was? Spinnen, Mücken, was suchen die hier in der Höhle? Schnell weiter. Stopp. Rechts oder links? Rechts geht’s runter, links grad aus weiter. Egal, beide Wege führen später zusammen. Und rechts ist es spannender. OK, los los los. Oh, hier geht es durch ein enges Loch runter zum anderen Weg. Moment, gar nicht so einfach, ist alles so rutschig, Hilfe!!

Ah, eine helfende Hand, ist wohl einer den anderen Weg gelaufen. Danke. So jetzt auch noch du runter. Klasse und weiter. Geht schon fast wieder aufrecht zu laufen. Autsch. Puh zum Glück sitzt auf dem Kopf ein Helm, sonst gäb´s jetzt ne fette Beule. He, Moment, Lampen aus. Seht doch da vorne, Licht, und zwar keine Taschenlampen. Juhuu der Ausgang. Schnell hin.

Mist, schon wieder so eng. Quetsch dich durch, schieb doch. Ja jetzt, bin durch. Sonneeee.

Kurz ausgeruht. So, Hunger meldet sich. Schnell zurück zur Grillstelle. Wo geht es lang? Ja, da hoch. Wie, über die Leiter? Ja.

OK, Holz ist da. Die ersten Flammen züngeln. Warten. So, gute Glut ist da. Her mit den Würsten. Fertig, und wo essen? Auf der Bank. Neee, das macht doch jeder. Wie wäre es dort oben auf dem Torbogen? Genial, auf rauf da. Hier gibt’s sogar für alle Sitzplätze. Ne, Rote Wurst im Weckle, lecker. Jetzt chillen wir mal.

Warum bin nicht müde? Los noch mal. In Ordnung, aber DU gehst diesmal vor.

 

Tilman Bahr

 
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