Mühlenbesichtigung in Jesingen

Abgepacktes Mehl. Foto: Hitzer
Abgepacktes Mehl.

Am 8. Oktober 2016 trafen wir uns um 14 Uhr vor der Mühle Sting in Kirchheim-Jesingen. Die Gruppe aus 14 Jugendrotkreuzlern und 3 Betreuern wartete gespannt auf den Müller. 

Kurz nach 14 Uhr betraten wir das beeindruckend hohe Mühlengebäude. Jochen Sting führte uns an der Getreideannahme vorbei zur Reinigungsanlage, in der das von den Landwirten angelieferte Getreide in mehreren Schritten gereinigt wird, um später eine ordentliche Mehlqualität zu bekommen.

In einem Korb voll verschiedener Getreideähren mussten die Kinder ihre Kenntnisse bei den Getreidearten zeigen. Von Gerste über Hafer, Dinkel und Roggen bis hin zum Weizen wird hier alles verarbeitet. Dann wird noch nach konventionellem und biologischem Anbau unterschieden. Hauptsächlich wird Weizen verarbeitet, hierbei gibt es ebenfalls verschiedene Qualitätsstufen. Der Aufbau eines Getreidekorns wurde ebenfalls noch gezeigt und die verschiedenen Schichten erläutert.

Nach der Reinigungsanlage besichtigten wir die Mahlstühle, das Herzstück einer Mühle. In vier verschiedenen Stühlen wird das Getreide in mehreren Durchgängen fein gemahlen. Wir konnten hier auch den Unterschied beim Mahlen zwischen Weißmehl und Vollkornmehl genau sehen. In einem kleinen Versuch zeigt uns Jochen Sting den Unterschied der verschiedenen Mehlarten. Beeindruckend war für uns auch das Rohrsystem, in dem das Getreide zu den Mahlstühlen gelangt. Bei so vielen Rohren müssen die Müller genau aufpassen wie sie die Weichen stellen, damit am Ende das richtige Mehl heraus kommt.

Danach ging es weiter zum Absackstand. Hier wird das Mehl in verschieden große Säcke verpackt. Vom 2,5 kg bis zum 25 kg Sack ist hier alles erhältlich. Die Bäckereien bekommen das Mehl lose im großen LKW geliefert.

Nach zwei Stunden war unser Rundgang durch die Mühle nach auch schon beendet. Doch genau in diesem Moment kam ein Traktor mit Anhänger zum Getreide anliefern. Das ließen sich die Kinder nicht entgehen und schauten gespannt, wie das Getreide von dem Anhänger in die Gosse fällt. Jeder füllte dann noch seine Hosentaschen mit Getreide, womit die Mütter zu Hause sicherlich auch noch ihre wahre Freude hatten. 

Da einige Kinder voll Staub und Mehl waren, bekamen wir noch eine kostenlose Ganzkörperreinigung mit Druckluft, damit die Autos nicht ganz so mehlig wurden.

Rainer Hitzer

 
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