Landeswettbewerb der Stufe Bambini und Stufe 1 am 24. Juni 2017 in Filderstadt

Kasperletheater. Foto: JRK Weilheim
Kasperletheater.

Fast ein Heimspiel hatte das JRK aus Weilheim beim diesjährigen Landeswettbewerb der Stufen Bambini und Stufe 1 in Filderstadt.

Am Samstagmorgen starten 6 Teilnehmer der Stufe Bambini und 8 Teilnehmer der Stufe 1 mit ihren „nervösen“ Gruppenleitern und Begleitpersonen, die zum Händchen halten und Gepäck transportieren dabei waren, zum Landeswettbewerb.

Nach einer kurzen Ansprache der Landesleiter Michael Jenner und unserer Elke, starteten die Gruppen ihren Wettkampf bei strahlenden Sonnenschein und fast blauem Himmel.

Unser Aufgaben-Parcours führte uns einmal um das Bildungszentrum Seefälle, direkt neben dem Fildorado herum. Unsere beiden Gruppen starteten immer parallel frei nach dem Motto Fair Play.

Mit Sport und Spiel starteten wir ganz entspannt in den Wettstreit. Unser Vorteil den tollen Teamtower-Koffer „Red cross“ haben wir auch im KV und wurde schon des öfteren von uns gespielt. Also alles kinderleicht.

Bei Rotkreuzwissen wurde Tabu gespielt mit Rot Kreuz Begriffen, diese Aufgabe stellte sich noch als einfach dar. Der zweite Teil war ganz schön knifflig und brachte auch unsere Gruppenleiterköpfe zum Rauchen. Die JRK Struktur auf Orts- und Kreisebene musste in einem Organigramm dargestellt werden, das war ganz schön schwer.

Vor der Mittagspause war Teamwork und Kreativität gefragt. Die Aufgabe für die Kids, sie sollen mit 6 Figuren: Kasper, Prinzessin, König, Polizist, Räuber und Wolf ein Kasperletheater präsentieren. Das Thema des Stücks lautete ‚Eine Geschichte zum Helfen‘. Requisiten mussten zusätzlich von den Teilnehmern gebastelt werden. In diesem ersten Aufgabenteil wurde nur die Teamarbeit bewertet. Nach 20 Minuten Ideenfindung, Diskussion und Requisiten basteln, durfte die Gruppe ihr Stück einer kleinen Gruppe von Schiedsrichtern vorführen, in diesem Teil wurde die Kreativität, Ausführung und Inhalt des Stücks bewertet.

Nach so viel Köpfe rauchen mussten wir uns erst mal stärken. Der Verpflegungszug Sielmingen hat in seiner Feldküche für uns leckere Nudeln mit Bolognesesoße gekocht. Zum Nachtisch gab es noch Fruchtzwerge.

So gut gestärkt ging es nach einer knappen Stunde Mittag in die letzte Runde des Wettbewerbs.

Es stand die für uns Gruppenleiter schwerste Aufgabe auf dem Programm: Erste Hilfe und Notfalldarstellung.

Zwei Mimen wurden von zwei Gruppenmitgliedern geschminkt. Zwei Mitglieder die als Helfer eingeteilt wurden mussten getrennt von den Mimen und den Schminkern warten. Bei der Hitze war es für unsere Kids nicht einfach eine Verbrühung ersten und zweiten Grades am Unterarm zu schminken und eine Schwellung am Ellenbogen. Die Wärme machte den Umgang mit Wachs und Vaseline etwas schwierig, aber die Verletzungen sahen super aus. Für die Ersthelfer gab es folgenden Lageschilderung: Während der Gruppenstunde werden Spaghetti gekocht. Ein Gruppenmitglied nimmt den heißen Topf vom Herd und stolpert. Ein zweites Kind, das helfen wollte, rutscht auf dem Wasser mit den Spaghettis aus. Beide Kinder haben sich verletzt. Nach einem actionreichen Stunt unserer Mimen wurde laut geweint und gejammert. Die Ersthelfer hatten die Lage aber schnell im Griff und versorgten gekonnt die verletzten Personen.

Entenjagd hieß das Spiel das nach der EH/ND Aufgabe folgte. Es mussten Quietscheenten mit Ringen „gefangen“ werden. Für jede gefangene Ente gab es Punkte. Ein lustiges Spiel um den Kopf wieder etwas frei zu bekommen.

Die letzte Aufgabe im sozialen Bereich führte uns in die Vergangenheit. War früher alles besser? Nein, nicht unbedingt, aber auf jeden Fall anders. Das war der Einstieg in die Aufgabe. Der Gruppe wurde ein Bild mit einem Gegenstand gezeigt, den man früher – also vor ungefähr 20-50 Jahren – benutzt hatte. Der Gegenstand auf dem Bild musste benannt werden z.B. Schreibmaschine. Dazu musste ein Gegenstand genannt werden den man in der Regel heute verwendet z.B. Computer. Zusätzlich gab es dann noch eine Frage die beantwortet werden musste. Beispiel: Stimmt es, dass die Schreibmaschine vor ca. 200 Jahren erfunden wurde, um auch blinden Menschen das Schreiben zu ermöglichen? a) Ja b) Nein.

Nach der letzten Aufgabe hieß es warten auf die Siegerehrung. Überbrückt wurde die Zeit mit Kuchen essen und auf dem Spielplatz toben.

Kaum zu glauben aber wahr. Pünktlich um 17.00 Uhr öffnete sich die Tür des Rechenzentrums und Michael und Elke kamen mit den Urkunden, um zur Siegerehrung zu schreiten.

Die Spannung im Raum stieg, alle warteten gespannt auf die Ergebnisse. Begonnen wurde mit den Bambinis. Von 10 gestarteten Gruppen machte unsere Bambini Gruppe den 10. Platz. Die Stufe 1 aus Weilheim hatte 18 Gruppen als Konkurrenz. Sie landete unter den besten 10 und machten einen spitzen 7. Platz!
Der Landessieger der Stufe Bambini ist die Gruppe aus Neuthard, KV Karlsruhe.

Der Landessieger der Stufe 1 kommt aus Aixheim, KV Tuttlingen und vertritt den JRK Landesverband BW am 13.-15. Oktober 2017 auf dem Bundeswettbewerb in Ludwigsburg.

An alle Gruppenmitglieder der JRK Gruppe Bambini und Stufe 1 ein ganz großes Lob. Ihr wart Spitze!
Unser wichtigstes Ziel war es Spaß zu haben und den hatten wir alle zusammen!

Sabrina Hitzer

 

Lösung der Frage: a)

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