Instandsetzung Marbach vom 01. bis 03. April 2016

Spiele neu einräumen. Foto: Ines Baur
Spiele neu einräumen.

Einmal im Jahr wird das DRK Behinderten- und Freizeitheim vom Jugendrotkreuz auf Vordermann gebracht.

Gar nicht so einfach, einen für alle passenden Termin zu finden. Das letzte Wochenende in den Osterferien schien jedoch geeignet. Trotzdem fanden sich leider nur 11 Arbeitswütige ein, denen der Alte Bahnhof sehr wichtig ist.

Es standen keine Großprojekte an, dafür aber eine lange Liste an Kleinreparaturen. Wobei das relativ ist, denn z.B. eine Fensterscheibe auszutauschen, neue Silikonfugen zu ziehen oder bockige Türen zu reparieren finde ich keine Kleinigkeit. Zum Glück waren die wenigen die dabei waren handwerklich sehr begabt.

Die Türen im Sanitärraum im Erdgeschoss knallen niemandem mehr in den Rücken, denn sie haben Wundermagnete bekommen. In der Küche gibt es wieder eine Stange für Kochgeschirr und im Vorraum eine zusätzliche Pinnwand. Ein super Platz für den Aushang vom Programm oder des Speiseplans. Die Zettel werden jetzt hoffentlich nicht mehr an den Kühlschrank geklebt und ich kann mir in Zukunft das aufwändige Abfummeln des Tesas ersparen.

Leider konnte Susanne dieses Mal nicht dabei sein, so dass wir uns mit müden Augen spätnachts noch dem Sortieren der Spiele und des Bücherregals widmeten.

Was wäre ein Instandsetzungswochenende ohne Streichorgie. Der Aufenthaltsraum hat nun wieder eine weiße Weste, genauso wie das Vierbettzimmer im OG. Ach ja, die Dachfenster haben die Schönheitskur mit Peeling und Lack auch sichtlich genossen. Irgendwie sehen sie jetzt viel jünger aus…

Apropos jünger: Spinnen sind zwar nützliche Tiere, aber ihre alten Fäden und Netze machen doch irgendwie älter. In abenteuerlichen Verrenkungen entfernten die Mutigen unter uns (ich demnach nicht) das antike Zeug aus allen möglichen Winkeln und fast unerreichbaren Höhen innen und außen.

Kommen wir somit zu den Reinigungsbeauftragten. Es wurde alles wirklich von Grund auf durchgeputzt. Ich erspare mir jetzt die Aufzählung, nur so viel: Muskelkater hatten wir am Montag alle. Dank cooler Geräte (Dampfreiniger und Scheibensauger) sind wir sogar am Sonntagmittag fertig geworden, so dass daheim noch ein kleines Mittagsschläfchen auf dem Sofa drin war. Zumindest in den Pausen zwischen den zig Waschmaschinen- und Trocknerfüllungen, um die ganzen Putzlappen, Geschirrtücher und Spannbettücher wieder sauber und aprilfrisch zu bekommen.

Das Beste in den drei Tagen war das oberleckere Essen bis wirklich alle pappsatt waren. Sauber erst nach 22 Uhr, denn vorher kamen wir nicht zum duschen. Und die tolle Stimmung. Endlich mal wieder gemütlich am Lagerfeuer zusammenhocken und über das DRK und die Welt smalltalken. Außerdem ist zusammen alles viel leichter und kann sogar Spaß machen: Keiner würde mich dazu bringen, daheim zu putzen bis Schwimmhäute zwischen den Fingern wachsen.

Vielen Dank an Anne, Basti, Ben, Toni, Deni, Tobi, Stufi, Marc R., Marc L., Sabine und Silke.

Ines

 
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