Instandsetzung Marbach

Instandsetzungswochenende in Marbach. Foto: Ines Baur
Instandsetzungswochenende in Marbach.

19 JRKler haben am letzten Sommerferienwochenende nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern im DRK Freizeit- und Behindertenheim Marbach renoviert.

Ich finde, es war für jeden Geschmack und jedes Können etwas dabei.

Outdoor ging es mit schwerem Gerät zu, denn die Grillstelle wurde abgebaut. Die neue war eigentlich erst für nächstes Frühjahr geplant. Aber da wir so schnell vorangekommen sind und geschickte Maurer dabei waren, fuhr eine Delegation kurz vor Ladenschluss am Samstag noch schnell in den Baumarkt und besorgte säckeweise Material. Auf dem bisherigen „Fundament“ steht in gleicher Größe nun die nigelnagelneue Feuerstelle, nur eben niedriger. Wir hoffen, dass damit der Holzverbrauch zurück geht – denn Holzmachen steht nun tatsächlich schon wieder im nächsten Frühjahr an. Zum Grillen gibt es eine Art Galgen, an dem mit Seilzug ein Rost eingehängt werden kann. Zum Glück hatten wir einen Pavillon dabei, nicht um die fleißigen Arbeiter vor dem Regen zu schützen, sondern dass der Beton nicht verwässerte. Nun weiß ich auch, wie man ohne viel Aufwand einen Abfluss anlegt. Wird aber nicht verraten, denn Profi-Tipps gibt’s nur vor Ort.

Im 1. Stock tobten sich die Holzfachleute aus. Die Sitzbänke im Essraum wurden so zurecht gesägt, dass es nun richtige Eckbänke gibt. Das war ja die kleinste Übung, denn an die Lehnen sollten neue Abschlusskanten dran. Messen, sägen, Heizkörper aussparen, schleifen und zuletzt lackieren für die Schnüffler unter uns.

Um alle gemeinsam essen zu können, mussten wir zu jeder Mahlzeit wieder umbauen. Aber unsere Küchenfee ließ sich dadurch in keinster Weise aus der Ruhe bringen. Überhaupt war die Verpflegung oberlecker! Zum Glück gab es meistens noch ein paar Reste für den Mitternachtssnack oder mein Lieblings-Frühstück: Wurstsalat.

Mit viel Geduld wurden auch alle Brettspiele durchsortiert und jedes Teilchen wieder in seine richtige Schachtel verfrachtet. Ich hätte die Nerven bei dem Lärm nicht gehabt. Manchmal, wenn auch höchst selten, ist es halt doch von Vorteil, kaum was zu hören.

Im 2. Obergeschoss weißelten sich die Maler durch alle Räume. Das Pinseln und Walzen war ja noch ganz lustig, wenn nicht im voraus das Abkleben gewesen wäre. Und vor allem hinterher das Putzen! Da musste gebüßt werden, wenn vorher der Boden nicht gründlich abgedeckt war.

Nebenbei haben wir noch die Putzmittelschränke im Erdgeschoss und die Küchenschubladen gereinigt und wieder ordentlich eingeräumt. Alle Matratzen und unter den Betten gesaugt, um dem diesjährigen Putzteam – dem JRK Wendlingen – Aufgaben für das nächste Wochenende abzunehmen. Und ich muss sagen, auch sie haben penibel gearbeitet, denn alle drei nachfolgenden Gruppen haben sich auf den Rückmeldebögen explizit für die Sauberkeit bedankt.

Mir hat’s Spaß gemacht, und ich denke dem Rest auch. Vielen Dank an alle Helfer bei den beiden Wochenenden, ohne euch wäre unser Haus nicht so schön.

Ines Baur

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