Was macht das Jugendrotkreuz in der Corona-Krise?

Wir halten zusammen. Foto: JRK Neidlingen
Wir halten zusammen.

Zuhause bleiben

Das JRK Neidlingen hat dies für einen Appell an die Bevölkerung genutzt und eine aufwändige Titelseite für das Mitteilungsblatt gestaltet.

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Bildschirm. Foto: Ines Baur
Bildschirm.

Online-Gruppenstunden

Die Gruppenleiter des Jugendrotkreuzes werden regelmäßig mit Infos des Kreisverbandes und des Landesverbandes versorgt. In Toolboxen bringen alle Kreisverbände Ideen ein, wie man auch virtuell Kontakt zu den Gruppenmitgliedern halten kann. Das wird rege genutzt, z.B. mit Online-Schooling werden die Kids vom JRK Lenningen jede Woche mit Rätseln und Aufgaben wie zur Stabilen Seitenlage versorgt. Die Eltern bekommen dann die Lösungen und haben zurzeit leider die Aufgabe dies mit den Kindern zu bearbeiten.

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Video-Konferenzen

Dank neuer Medien finden die wöchentlichen Sitzungen mit dem JRK Landesverband online statt. Die Online-Meetings der jeweiligen Regionalräte werden außerdem zuverlässig besucht. Der Austausch miteinander ist sehr wichtig und hilft mit kreativen Ideen das Versammlungsverbot zu überbrücken.

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Briefe an Senioren. Foto: Isabel Moritz-Brost
Briefe an Senioren.

Briefe an Senioren

Die Bewohner der Seniorenzentren dürfen keinen Besuch empfangen. Die Isolierung und die Vereinsamung gehen sehr ans Gemüt. Das JRK Nürtingen ist der Bitte des Neckarstifts gefolgt und hat schon einige wunderschön gestaltete Briefe verschickt, um den alten Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht vergessen sind.

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Osterhase. Foto: Ines Baur
Osterhase.

Überraschung per Wurfpost

An Ostern bekamen die Weilheimer Kinder Schoko-Osterhasen. Auch sie sind nicht vergessen. Den Kids vom JRK Wendlingen wurde die JRK eigene Zeitschrift „Lichtle“ persönlich durch den Jugendleiter in den Briefkasten geworfen.

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Masken nähen. Foto: Hanse Gehring
Masken nähen.

Masken nähen

Über 4.500 Mund-Nasen-Masken haben unermüdliche Näherinnen aus dem ganzen Landkreis schon produziert. Die meisten wurden bereits an den ambulanten Pflegedienst, die Krankenhäuser und an die DRK-Bereitschaften verteilt.
Auch die Gruppenleiterinnen aus Frickenhausen und Nürtingen, sowie die hauptamtliche Jugendreferentin haben sich an der Aktion beteiligt und einige Nächte an der Nähmaschine zugebracht.

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Spülbecken. Foto: Dally/Schmid
Spülbecken.

Tafelladen Kirchheim

Der Tafelladen musste in aller Schnelle schließen, konnte aber durch Unterstützung engagierter Kirchheimer eine neue Bleibe in der „alten Apotheke“ finden. Nur wie jetzt die erforderlichen Hygienebedingungen herstellen? Das Zeltlager durfte aufgrund des Versammlungsverbots nicht stattfinden. Also haben die JRK-Materialwarte und der Zeltlagerleiter kurzerhand in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Spülstation incl. Warmwasserboiler und Edelstahltische in der Apotheke eingebaut. An Flächendesinfektionsmittel fehlte es auch noch. Die 3 vorhandenen Fläschchen wurden deshalb auch noch mitgegeben. Somit stand der Eröffnung in neuen Räumen nichts mehr im Wege.

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Brennholz für Marbach. Foto: Robin Spengler
Brennholz für Marbach.

Holzaktion Freizeithaus

Genauso wenig konnte das Instandsetzungswochenende des Freizeitheims Alter Bahnhof Marbach durchgeführt werden. Die Belegungen auch durch externe Gruppe sind bis auf weiteres alle storniert. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Irgendwann kehrt hoffentlich wieder Normalität ein und dazu gehört auf der Alb ein wärmendes Lagerfeuer. Ohne Holz ist das nicht möglich, deshalb haben fleißige Gruppenleiter aus Neidlingen und die Zeltlagerleiter mit gebotenem Abstand schon mal Baumstämme gesägt und einen gut gefüllten Anhänger mit einem Traktor nach Marbach kutschiert. Die Scheuer ist schon mal bestückt, hoffentlich darf der Ersatztermin im September stattfinden, so dass das Holz gespalten und aufgesetzt werden kann.

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Einkauf übergeben. Foto: Ines Baur
Einkauf übergeben.

Einkaufshilfe

In der aktuellen Lage fragen sich viele ältere Menschen, wie sie an Lebensmittel oder Medikamente kommen, obwohl sie eigentlich zuhause bleiben sollen. Die Jugendrotkreuzler sind in Kontakt mit ihren Nachbarn und erledigen die Einkäufe. Man kennt sich und stellt die Sachen vor die Türe oder installiert notfalls einen Seilzug.

Ines Baur

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