Baumwipfelpfad Bad Wildbad

Baumwipfelpfad. Foto: Sabrina Hitzer
Baumwipfelpfad.

Manch einer schaute noch etwas verschlafen aus am Sonntag, den 16.07.2017. Dennoch trafen sich 17 Teilnehmer um 9 Uhr in Weilheim. Unser Ziel das beschauliche Kurstädtchen Bad.

Los ging unsere Fahrt in den schönen Schwarzwald ohne große Behinderungen auf der Autobahn. Dank mehrerer Umleitungen auf den Landstraßen entwickelte sich unsere Tour zu einer landschaftlichen schönen Strecke. Vorbei an vielen urigen Dörfern und weiten Feldern erreichten wir nach gut 1,5 Stunden Bad Wildbad.

Von der Stadtmitte fährt die schnellste, mordernste und höchste Standseilbahn - die Sommerbergbahn - hinauf auf den Sommerberg. Diese Standseilbahn wurde 1908 in Betrieb genommen. 2011 erfolgte ein kompletter Neubau. Aus den neuen Panoramawägen hatten wir einen super Ausblick über Bad Wildbad.

Nach dieser Fahrt mit der Bergbahn ging es für uns aber noch hoch hinaus weiter. Unser Ziel war der Baumwipfelpfad. Der 1.250 Meter lange Pfad bietet eine außergewöhnliche Perspektive auf den Schwarzwald. Entlang des Pfades gibt es verschiede Stationen. So konnten wir auf dünnen Stegen klettern oder über schmale Brücken balancieren. Unser Wissen über den Wald und seine Bäume konnten wir beim Zuordnen von Baum, Rinde, Frucht und Blatt erweitern. Beim Spuren lesen konnte sollte das richtige Tier zugeordnet werden.

Der Höhe(ste)punkt war am Ende des Pfades der 40 Meter hohe Aussichtsturm. Oben angekommen hatten wir eine wundervolle Aussicht über den Naturpark Schwarzwald. Auf der großen Plattform wurde eine Runde gevespert, um nach diesem „Aufstieg“ erst mal wieder zu Kräften zu kommen.

Beim Abstieg hieß es dann Mutige vor! Eine 55 Meter lange Tunnelrutsche, deren Einstieg auf einer Höhe von 25 Metern ist, bringt einen rasant zum Ausgang. Nur Uwe und Basti trauten sich zu rutschen. Der Rest der Gruppe bevorzugte es dann doch lieber die restlichen 25 Höhenmeter bis zum festen Boden zu Fuß zurück zu legen.

Unser Weg führte uns nach unserem Rundgang durch den Baumwipfelpfad in den anliegenden Bike-Park. Den Berg hochfahren ohne Strom ist heute nicht mehr möglich, musste ich so feststellen. Wenn das Bike keinen Motor hat, dann nimmt man eben den Schlepplift, der im Sommer einfach mal zweckentfremdet wird.

Ein kleiner Teil von uns hatte noch so viel Energie, um eine kurze Runde 3,2 Kilometer durch den Märchenwald zu laufen. An 10 Stationen wurde auf dieser Strecke allerhand Wissenswertes über das Leben in früheren Zeiten berichtet. So lernten wir unter anderem wie ein Holzköhler aufgebaut ist und wie man früher das Holz per Floß transportiert hat. An jeder Station konnte man ein Kapitel aus dem Märchen das Kalte Herz von Wilhelm Hauff anhören.

Die Gruppe, die es sich am Bike Park gemütlich gemacht hatte, traf an der Bergstation eine lange Schlange an. So lange auf die nächste Bahn warten wäre ja langweilig. Somit ging es für sie zu Fuß vom Sommerberg nach unten. Für den Rest hatte es bei der nächsten Abfahrt genügend Platz in der Bergbahn und so konnten wir nochmal den tollen Blick über Bad Wildbad genießen. Unten angekommen hatte sich jeder nach so vielen Kilometern zu Fuß eine Belohnung verdient. Auf ging es zur Eisdiele. Glücklich und zufrieden traten wir nach diesem süßen Abschluss die Heimreise an.

Sabrina Hitzer

 
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