Alternativer Wolfs- und Bärenpark Schapbach

Es war der 19.10.2013, als sich 12 abenteuerlustige JRKler morgens um 9 Uhr im Hof des JRK Nürtingen trafen, um mit frischen Brezeln gestärkt die knapp zweistündige Reise in den Schwarzwald auf sich zu nehmen. Wir hatten Glück mit dem Wetter: Es war zwar kalt, aber immerhin sonnig. Die Kids vertrieben sich die Zeit im Bus mit Rätseln und Quartett spielen und so kam uns die Fahrt doch gar nicht so lange vor. Am Ziel angekommen, versuchten wir erst mal die mitgebrachten Futterspenden an den Mann zu bringen. Den Bären darf man die Futterspenden nicht geben, da die Tierpfleger sonst keine Übersicht haben, wer wie viel frisst. Aber früher oder später bekommen sie es ja doch. Gleich danach starteten wir unseren Rundgang durch den Park.

Unser Reiseführer Hanse versorgte uns immer wieder mit sehr interessanten Infos über die einzelnen Bären, die wir ohne ihn und trotz Infotafeln sicherlich nicht bekommen hätten. So erfuhren wir zum Beispiel, dass Schapi blind ist, und dass Jurka, die Mama des 2006 in Bayern erschossenen Bären Bruno auch hier lebt. Insgesamt leben im Park momentan 9 Bären und 3 Wölfe. Viele der Bären waren früher Zirkusbären, aber alle wurden schlecht gehalten. Deshalb sind auch fast alle krank. Nun sind sie froh, eine artgerechte Bleibe gefunden zu haben.

Es war teilweise schwierig für uns die Bären zu entdecken, da sie in ihren Höhlen schliefen oder einfach gut versteckt in der Sonne lagen. Einige haben wir aber trotzdem beobachtet und tolle Fotos gemacht. Die Wölfe blieben leider unsichtbar für uns. Dass sie tatsächlich existieren, haben wir aber an dem Gejaule gehört...

Nach einer Stärkung (die Kinder haben entdeckt, dass es im Kiosk Eis gibt – da war das von Mama eingepackte Vesper schnell vergessen) gingen wir eine Weile auf den sehr schön und natürlich angelegten Spielplatz. Nachdem wir noch mal einen letzten Blick auf die Bären geworfen hatten, machten einige noch den Souvenirshop unsicher, bevor es endgültig wieder an der Zeit war die Heimreise anzutreten.

Stefanie Sterr

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Bilder

Hier geht es zu den Bildern vom Bärenpark.

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