6. Berufsfeuerwehrtag des Neuffener Tals

Versorgung eines Verletzten. Foto: Bahr/Schuster
Versorgung eines Verletzten.

Am 19. September war es für 15 Jugendliche und deren Betreuer des JRK Linsenhofen mal wieder an der Zeit früh aus den Federn zu schlüpfen und pünktlich um 8.00 Uhr im DRK-Heim in Frickenhausen das Lager aufzuschlagen.

Grund dafür war der „6. Berufsfeuerwehrtag des Neuffener Tals 2015“.

Bei diesem Projekt bekommen die Jugendlichen der Jugendfeuerwehren Frickenhausen, Beuren, Kohlberg und Neuffen und die des JRK Linsenhofen 24 Stunden lang eine möglichst realistischen Einblick in die Arbeit eines Feuerwehrmannes oder eines Rettungsdienstmitarbeiters.

Um 8.30 Uhr ging es also zum „Antreten“ nach Neuffen, womit das Projekt für alle eröffnet wurde.

Danach folgten für die JRKler verschiedenste Einsätze. Beispielsweise wurden sie zu einem Forstunfall mit Motorsäge, mehreren Bränden oder einem Unfall auf der Dirtbike-Strecke alarmiert. Sie mussten dort die betroffenen Personen medizinisch versorgen, also Verbände und Pflaster anlegen, den Wärmeerhalt sicherstellen und die Patienten bis zum „Abtransport“ ins Krankenhaus betreuen.

Das Highlight des Tages war selbstverständlich die Hauptübung am Rathaus in Frickenhausen, bei der

es sowohl viele Brandwunden, als auch Platzwunden und einen gebrochenen Knöchel zu versorgen

gab.

Auch wurde der Ablauf eines Einsatzes mit einer größeren Gruppe und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr realistisch nachgestellt, so dass die JRKler ein wenig in die spätere Arbeit der DRK-Bereitschaft schnuppern konnten.

Nach einer relativ kurzen Nachtruhe wurde die Gruppe dann um 6.00 Uhr zu ihrem letzten Einsatz alarmiert – einem Brand im Backhaus in Linsenhofen.

Um 8.00 Uhr wurde die Übung mit einem gemeinsamen Frühstück in der Feuerwache in Kohlberg beendet. Nach der Rückfahrt ins DRK Heim in Frickenhausen mussten die erschöpften Jugendlichen noch ihr Schlafzeug aufräumen und dann wurden sie von ihren Eltern abgeholt.

Selbstverständlich ist ein solches Projekt für alle Beteiligten immer wieder etwas ganz Besonderes. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und alle haben an Erfahrung gewonnen.

Solch eine Aktion ist natürlich nur möglich weil sich die Organisatoren mächtig ins Zeug legen, um die 24 Stunden als Rettungskraft so real wie möglich erlebbar zu machen. Dafür ein riesiges Dankeschön an alle Organisatoren, Betreuer, Schminker und natürlich auch an die jugendlichen Teilnehmer. Wir freuen uns schon auf 2017.

Isabel Mahler

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Bilder

 
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